Jens-Uwe Bogadtke Informieren Sie sich über den Schauspieler: Produktionen - Grusel Impressum / Rechtliche Hinweise Foto: Hahmann GRUSEL - Von Zweien, die auszogen, das Gruseln zu lehren Oh, wenn´s mich doch gruselte!  Dieser Wunsch erfüllt sich an diesem Abend prompt, wenn  z.B. die tote Gattin in Edgar Allen Poes Erzählung "Ligeia" mehrere Male seufzend zum  Leben erwacht, nur um wenig später wieder in ihre Totenstarre zurückzufallen. Dieser Laut  eben, war das eine Fledermaus, die elektrische Gitarre (Sounds und Musik: Paul Fo  Bogadtke)  oder doch das Seufzen der untoten Lady? Der Theaterabend "Von Zweien, die auszogen, das Gruseln zu lehren" verläßt sich voll und  ganz auf die Phantasie des   Publikums. Zu erleben, sind die eher  unbekannten Erzählungen von   E. A. Poe, Théophile Gautier und anderen  Meistern der kleinen Form.   Vollblutschauspieler Jens-Uwe Bogadtke, und  sein Sohn Paul Fo, stürzen sich   dabei mit ansteckender Lust am Grusel in jede  Geschichte. Es werden Augen gerollt, gewinselt, geflüstert und gedonnert.   "Mordlustige Moritaten", unter anderem von Chamisso, die das Vater-Sohn-Gespann mit  Schwung vorträgt, geben dem Grusel dann auch musikalisch etwas Besonderes. Sie  erhellen, daß selbst das Schaurige oft eine witzige Seite hat. So ganz ernst nehmen die  Bogadtkes das Übersinnliche ohnehin nicht. Gleich in der ersten Geschichte von Charles  Sealsfield tritt ein äußerst trinkfestes Gespenst auf, das sehr bald weitere irdische Gelüste  offenbart. Zwischen dem schwarzen Humor sind allerdings Geschichten eingebaut, die  einem tatsächlich den Angstschweiß auf die Stirn treiben! Wie die Poe-Erzählung oder  Gustavo Adolfo Béquers unheimlicher Text "Das Miserere" über ein Kloster voll ermordeter  Mönche. Diese Spannung verlangt dem Zuschauer einiges ab - achten sie auf ihren Nachbarn! Video noch nicht vorhanden! ZURÜCK